Motor FM – Internetradio

Webseite Motor FM

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Player Motor FM

Player Motor FM

Auf der Suche nach einem gut zu hörenden Sender, welcher nicht innerhalb kürzester Zeit bis zum Anschlag nervt, bin ich jüngst über Motor FM “gestolpert”. Nette, abwechslungsreiche Musik, nicht zu viel krampf-phunnyges Geblubber der Moderatoren  (Die von Bremen 4 gehen mir nur noch auf den Senkel).

Der Player ist klein und schlicht. Das Werbefenster nervt ein wenig, aber man kann das Fenster entsprechend verkleinern und voilá, werbefreie Zone. Wobei… irgendwie muss solch ein Sender ja auch finanziert werden. Und dieser Sender gehört zu motor.de, nach eigener Aussage die Seite für “Alternative Musikpropaganda! Die Musikmagazin und Musik-Community mit Interviews, Stories, Musikreviews, Sound- & Videofiles, Gewinnspielen, Künstler-Datenbank, Musik-Forum und Community für alle Fans von Alternative und Indie.”

Ein Auszug aus der aktuellen (13:00 Uhr und ‘n Keks)  Playlist gefällig?

  • Friskar Viljor
  • Die Sterne
  • Lightning Seeds
  • Motorpsycho
  • The Amplifetes
  • The Tellers
  • Kate Nash
  • Daft Punk
  • usw. usf.

Sehr nett, reinhören lohnt sich.

Die Aquaristik fliegt raus

Ich denke schon seit einiger Zeit darüber nach und nun ist alles etwas klarer: Die Einträge zum Thema Aquaristik fliegen raus. Ausnahmslos. Warum? Ich mag nicht mehr. Mich nervt diese ganze Getue. Aquarien verschleudern Ressourcen ohne Ende, (Energie, Wasser, Zeit, Geld – Ein Bekannter jagt wöchentlich 9000 Liter Wasser durch die Osmose-Anlage und das für einen relativ kleinen Aquarienraum modernster Machart… hallo?)  der Raubbau in den Herkunftgebieten der Aquarienfische ist wesentlich schlimmer als beschwichtigend dargestellt… Erhaltungsprogramme … pffff. Seh ich doch mal lieber zu, dass es hier soweit erhalten wird, dass unseren Kindern und Enkeln auch noch etwas übrig bleibt.

Nein danke, das geht doch gar nicht klar. Ende, Schluss und gut. :)

Bundeswehr, wohin geht die Reise?

Wann kommt endlich die Berufsarmee? Ganz persönlich: Ich bin der festen Überzeugung, das Deutschland eine Armee/Soldaten dringend benötigt. Kein Staat dieser Welt ist so souverän, als dass er zumindest ohne eine eigene Verteidigung auskäme. Schon gar nicht in einer Zeit, in welcher die Propheten der Globalisierung das Wort haben, in Zeiten der Ressourcenverknappung und des Klimawandels, dessen Auswirkungen schon heute massiv spürbar sind (ich verweise hier gerne auf das Buch Klimakriege von Belzer, m.E. eine hochspannende Pflichtlektüre). Das krampfhafte Festhalten an einem Verteidigungsmodell aus den fünfziger Jahren führt zu einer Bundeswehr, die meines Erachtens

  • Personell suboptimal besetzt ist
  • Einen eher mäßigen bis schlechten Ausbildungsstand hat
  • Nur mit größter Mühe halbwegs aktuell ausgerüstet wird
  • Viel zu teuer ist

Ein Berufssoldat (vergleiche England oder bespielsweise die USA), weiß genau was ihn erwartet, kassiert keine massiv überhöhten Gelder beim Auslandseinsatz, kann wesentlich intensiver ausgebildet und bestens ausgerüstet werden. Eine durchgreifende Modernisierung der Bundeswehr, einschließlich der Abschaffung das Wasserkopfes ist schon lange überfällig!

Das Volk spricht

Aus den Kommentaren der Wirtschaftswoche. Kommentiert wurde ein Artikel zu einer Aussage des sogenannten Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz, nämlich “Hartz-IV-Regelsatz um 30% kürzen”:

“Alle Herrschaften dieser Couleur (Wirtschaftsweise, neoliberale Lobbyiisten, das Beraterpack, die unternehmenslenkenden Nieten in Nadelstreifen, die Krisen-Banker sowie all ihre allzeit willigen Erfüllungsgehilfen der politischen Klasse), die mit solchen Vorschlägen Volksverhetzung gegen Arme, Sozialschwache und Arbeitslose betreiben, sollte man auch kürzen! Am Besten auf die klassische französische Methode von Anno 1792: Direkt am Hals.”

Tjaaaa, was soll ich dazu sagen… Mir gehen dieses Leute seit längerer Zeit ernsthaft auf die Nerven. Und damit meine ich sicher nicht die Hartz-IV Empfänger.

Das alles ist eigentlich wirklich nicht witzig. Aber woran liegt es, dass mittlerweile so krasse Äußerungen kommen? Die Frage sollte man sich wirklich stellen. Dabei hilft es sicherlich, die eigene rosarote Brille abzunehmen, und mal einen genauen Blick auf die tatsächliche Situation vieler sozial schwach gestellter Bürger dieser BananenRepublik zu werfen.