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	<title>Netzgeist V3.1 &#187; Literatur</title>
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		<title>84, Charing Cross Road &#8211; Helene Hanff</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 07:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[84 Charing Cross Road]]></category>
		<category><![CDATA[Helene Hanff]]></category>

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		<description><![CDATA[Es stand da so unschuldig im Buchständer herum, ich musste es in die Hand nehmen. Und der Klappentext sorgte dafür, dass dieses viel zu kleine Büchlein mitgenommen wurde. Es geht um Helene Hanffs &#8220;84, Charing Cross Road&#8220;. In diesem Buch dokumentiert Hanff einen real stattgefundenen Briefwechsel zwischen ihr und dem Londoner Antiquariat in der 84, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/05/helene_hanff.jpg" rel="lightbox[2799]" title="Cover"><img class="alignleft" title="Cover" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/05/helene_hanff.jpg" alt="Cover" width="212" height="334" /></a>Es stand da so unschuldig im Buchständer herum, ich musste es in die Hand nehmen. Und der Klappentext sorgte dafür, dass dieses viel zu kleine Büchlein mitgenommen wurde. Es geht um <strong><a title="Die Wikipedia über Helene Hanff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helene_Hanff" target="_blank">Helene Hanffs</a></strong> &#8220;<strong>84, Charing Cross Road</strong>&#8220;.</p>
<p>In diesem Buch dokumentiert Hanff einen real stattgefundenen Briefwechsel zwischen ihr und dem Londoner Antiquariat in der 84, Charing Cross Street. Kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges fragt sie, wohnhaft in New York, schriftlich nach einen ganz bestimmten Buch. Und es soll nicht lange dauern, da antwortet ihr der angestellte Buchhändler Frank Doel. Später kommen einige weitere Personen, bzw. deren Briefe hinzu.<span id="more-2799"></span></p>
<p>Von 1949 bis 1969 gehen Briefe zwischen New York und London hin und her, werden immer persönlicher und erzählen eine ganz eigene Geschichte und Geschichtchen. Geht es anfangs insbesondere um bestimmte Bücher im Speziellen und die Liebe zu Büchern im Allgemeinen, kommen später weitere Themen hinzu. So sendet Helene Hanff, entrüstet über die Lebensmittelrationierungen im Nachkriegs-London, trotz ihrer stets chronisch leeren Geldbörse, immer wieder Hilfpäckchen über eine dänische Firma, deren Inhalt allen sechs Mitarbeitern des Antiquariats zugute kommt.&nbsp; Und schon bald wird sie eingeladen, eine Zeit bei diesen &#8211; nur durch die Briefe bekannten &#8211; Menschen in England zu verbringen&#8230;</p>
<p>Vor dem Auge des geneigten Lesers oder der Leserin entstehen reale Menschen mit ihren Ängsten, Sorgen, Wünschen, ihrem Ärger, ihrer Freude.</p>
<p>Dieses Buch ist viel zu spät, nämlich 2002, 32 Jahre nach der englischen Erstausgabe ins Deutsche übertragen und veröffentlicht worden. International ist es schon lange ein Bestseller. Es sehr kurzweilig, erheiternd, zu Tränen rührend, so schön, dass ich es uneingeschränkt empfehlen möchte!</p>
<p><strong>Verlag</strong>: Hoffmann und Campe (Februar 2002)<br />
<strong>ISBN-10</strong>: 3455026508<br />
<strong>ISBN-13</strong>: 978-2702878279<br />
<strong>Originaltitel</strong>: 84, Charing Cross Road</p>
<p>Achja, und <a title="Zum Eintrag in der IMDB" href="http://www.imdb.com/title/tt0090570/" target="_blank">verfilmt wurde die Geschichte auch schon</a>. In den Hauptrollen Anne Bankcroft und Anthony Hopkins.</p>
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		<title>Ritter und Raufbolde &#8211; Martin Clauss</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Clauss]]></category>
		<category><![CDATA[Primus Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Ritter und Raufbolde]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelesen und für gut befunden, aus der Serie &#8220;Geschichte erzählt&#8221;: Ritter und Raufbolde, Martin Clauss, Primus Verlag Jüngst bin ich in der Abteilung &#8220;Geschichte des Mittelalters&#8221; über das kleine Büchlein Ritter und Raufbolde von Martin Clauss gestolpert. Dieses Buch bewegt sich jenseits der Geschichten um tapfere Ritter, Heldentaten, usw. heutzutage immer wieder gern einmal romantisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/05/ritter und raufbolde"><img class="alignleft" title="Ritter und Raufbolde, Cover, © Primus Verlag" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/05/ritter und raufbolde" alt="Ritter und Raufbolde, Cover, © Primus Verlag" width="160" height="240" /></a>Gelesen und für gut befunden, aus der Serie &#8220;Geschichte erzählt&#8221;: <strong>Ritter und Raufbolde</strong>, Martin Clauss, Primus Verlag</p>
<p>Jüngst bin ich in der Abteilung &#8220;Geschichte des Mittelalters&#8221; über das kleine Büchlein <a href="http://www.primusverlag.de/titel.php?artikel_id=124098958433&amp;PHPSESSID=d16823f094dac0ec631314207a571883"><strong>Ritter und Raufbolde</strong> von Martin Clauss</a> gestolpert. Dieses Buch bewegt sich jenseits der Geschichten um tapfere Ritter, Heldentaten, usw. heutzutage immer wieder gern einmal romantisch verklärt. Clauss beschreibt verschiedene Aspekte, nicht nur des Rittertums sondern eher der bewaffneten Auseinandersetzungen insgesamt. Er beleuchtet, teilweise recht detailliert, die Auswirkungen auf das Leben der Menschen im Mittelalter und erlaubt einen Blick auf die tatsächlichen Gräuel, welche mit der Mittelaltermarktsherrlichkeit heutiger Tage wenig zu tun haben [1].</p>
<p>Verschiedene Waffen werden &#8211; in optisch dezent hervorgehobenen Blöcken &#8211; beschrieben, ihre Bedeutung, Verbreitung und Wirkung dargelegt. Dabei dürfen auch Armbrüste und Langbogen nicht fehlen.</p>
<p>Ich habe dieses kleine Buch recht lieb gewonnen. So sehr viel Neues war nicht zu finden, trotzdem fand ich &#8220;Ritter und Raufbolde&#8221; aufgrund des Stiles und der Art der thematischen Aufarbeitung sehr interessant und kurzweilig zu lesen. Auch die schöne Aufmachung, insbesondere der sorgfältige Satz und ein heute eher selten gesehenes, hochwertiges Papier machen das Buch zu einem kleinen Schmuckstück.</p>
<p>Der aktuelle Titel des Monats, <a href="http://www.primusverlag.de/titel.php?artikel_id=129060549628"><strong>Ritter &#8211; Der aktuelle Karriereführer</strong></a> von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Prestwich">Michael Prestwich</a> muss besorgt werden. Daran führt kein Weg vorbei. :)<br />
Zitat:</p>
<blockquote><p>Michael Prestwichs Leitfaden für Ritter in spe ist voll von authentischen Tipps zum Rittertum und zu mittelalterlichen Karrierechancen. Wir erfahren, wie man in höhere Ränge aufsteigt (Tapferkeit), wo man seine Rüstung kaufen soll (Italien), wie man Frauen behandelt (ergeben und mit Vorsicht), Schlachten gewinnt („spielen Sie nicht den Helden“) und vieles mehr.</p></blockquote>
<p>[1] Nichts gegen Mittelaltermärkte, diese haben einen hohen Unterhaltungswert und ganz sicher ihre Berechtigung.</p>
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		<title>Wolf Haas &#8211; Der Brenner und der liebe Gott</title>
		<link>http://www.netzgeist.org/2011/03/wolf-haas-der-brenner-und-der-liebe-gott/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 09:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Der Brenner und der liebe Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Haas]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie abgefahren ist dass denn? Wo soll ich denn da nur anfangen? Mit dem Inhalt? Ok: Inhalt Simon Brenner, Ex-Polizist, Ex-Detektiv arbeitet als Chauffeur für einen recht erfolgreichen Bauunternehmer und dessen Frau, Betreiberin einer kleinen Abtreibungsklinik in Wien. Der Baulöwe hat ein Büro in München, eine &#8220;Almhütte&#8221;, gemeinsam haben der Herr und die Frau Doktor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/03/brenner.jpg" rel="lightbox[2651]" title="Titelbild &quot;Brenner und der leibe Gott&quot;"><img class="alignleft" title="Titelbild &quot;Brenner und der leibe Gott&quot;" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/03/brenner.jpg" alt="Titelbild &quot;Brenner und der liebe Gott&quot;" width="193" height="300" /></a><strong>Wie abgefahren ist dass denn?</strong> Wo soll ich denn da nur anfangen? Mit dem <strong>Inhalt</strong>? Ok:</p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p>Simon Brenner, Ex-Polizist, Ex-Detektiv arbeitet als Chauffeur für einen recht erfolgreichen Bauunternehmer und dessen Frau, Betreiberin einer kleinen Abtreibungsklinik in Wien. Der Baulöwe hat ein Büro in München, eine &#8220;Almhütte&#8221;, gemeinsam haben der Herr und die Frau Doktor eine kleine Tochter, Helena, 2 Jahre alt.</p>
<p>Und der Brenner, ja der düst zwischen Wien, München, Kitzbühel hin und her, die kleine Helena meist als Beifahrerin in ihrem Kindersitz dabei. Die mögen sich, die kleine Helena und der Brenner. Klar, der Brenner macht sich so seine Gedanken, wie das wohl ist für die kleine Helena, quasi in der Linousine, mit dem Fahrer als Kindermädchen aufzuwachsen. Und er mag sie, genauso, wie Helena den Brenner mag.</p>
<p>Eines schönen Tages, der Brenner muss kurz tanken, genehmigt sich einen Espresso und kauft der Helena trotz der Missbilligung von Frau Doktor etwas Schokolade, ist die Helena verschwunden, weg, spurlos. Und nachdem der Brenner seine Erschütterung und Desorientierung überwunden hat, da macht es sich auf die Suche nach dem Kind&#8230;</p>
<p>Am Ende dieser Suche sind sieben Menschen tot, der Brenner braucht einen neuen Job, und die Helena, ja was mit der Helena ist, dass müsst Ihr schon selbst lesen.</p>
<p>Äußerst speziell ist der Stil dieses Romanes. Die Geschichte wird nämlich von einer Person erzählt, welche anscheinend über viele &#8220;Insider&#8221;-Informationen verfügt. Und es scheint, dieses Erzählen findet in einer Kneipe statt, oder auf einer langen Bahnfahrt. Dabei nimmt der Erzähler kein Blatt vor den Mund, kommentiert, erklärt aus seiner schrägen Sicht der Dinge heraus, bewertet nach Herzenslust &#8230;. das ist der Hammer. Ganz ehrlich, voller Begeisterung dachte ich mitten im Lesevergnügen: &#8220;Der Haas hat ja einen an der Waffel, anders geht so etwas doch gar nicht.&#8221;.</p>
<p>Dieser Roman ist der erste Roman über den Brenner (und von dem Haas). den ich gelesen habe. Dabei gibt es davon<a title="Haas Krimis in der Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Haas#Brenner-Krimis" target="_blank"> ganz viele</a>, allein neun mit dem Brenner. Und die nehme ich mir jetzt vor, eines nach dem anderen. Mit großer Vorfreude!<br />
<strong><br />
Wolf Haas<br />
&#8220;Der Brenner und der liebe Gott&#8221;</strong></p>
<p><strong>224 Seiten<br />
Hoffmann und Campe<br />
ISBN-10: 3455401899<br />
ISBN-13: 978-3455401899</strong></p>
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		<title>Ein Lied von Eis und Feuer &#8211; Der nächste Band</title>
		<link>http://www.netzgeist.org/2011/03/ein-lied-von-eis-und-feuer-der-nachste-band/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 06:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Lied von Eis und Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[George R. R: Martin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Juli erscheint, zumindest in englischer Sprache, der neueste Band aus &#8220;Ein Lied von Eis und Feuer&#8221;. Der Titel lautet &#8220;A Dance with Dragons&#8221; (Ein Tanz mit Drachen). Laut George R.R. Martin hat er lange für diesen Teil gebraucht, große Abschnitte wieder und wieder neu geschrieben: It’s enormous. It’s as long as A Storm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/03/a-dance-with-dragons.jpg" rel="lightbox[2639]" title="Titelbild &quot;A Dance with Dragons&quot;"><img class="alignleft" title="Titelbild &quot;A Dance with Dragons&quot;" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/03/a-dance-with-dragons.jpg" alt="Titelbild &quot;A Dance with Dragons&quot;" width="144" height="219" /></a>Am 12. Juli erscheint, zumindest in englischer Sprache, der neueste Band aus &#8220;Ein Lied von Eis und Feuer&#8221;. Der Titel lautet &#8220;A Dance with Dragons&#8221; (Ein Tanz mit Drachen). Laut George R.R. Martin hat er lange für diesen Teil gebraucht, große Abschnitte wieder und wieder neu geschrieben:</p>
<blockquote><p>It’s enormous. It’s as long as A Storm of Swords. It’s very complicated.  I have a lot of characters and points of view. And I’ve been doing a  ton of rewriting, trying to get it where I wanted it to be. Some of  these chapters I’ve rewritten more times than I can count before I’m  satisfied with them.</p></blockquote>
<p><a title="Vollständiges Exklusiv-Interview auf Entertainment Weekly" href="http://shelf-life.ew.com/2011/03/03/dance-with-dragons-date/" target="_blank">Quelle</a></p>
<p>Herausgekommen ist ein Buch, dessen Umfang in etwas dem Sturm der Schwerter entspricht, über 900 Seiten, auf denen uns laut Martin unter anderem Daenerys, Jon Snow, und Tyrion wieder begegnen, welche ja in dem letzten Band zugunsten anderer Figuren wie z.B. Brienne etwas zu kurz kamen. Außerdem kündigt George R.R. Martin an, dass neue Charaktere, welche bisher eher Randfiguren waren, weiter in den Mittelpunkt der Geschehnisse rücken.</p>
<p>Weihnachten und Neujahr fallen also doch auf einen Tag. Oder mit anderen Worten: <a title="Passt nicht wirklich... aber wo es doch so schön ist: V for Vendetta" href="http://www.youtube.com/watch?v=chqi8m4CEEY" target="_blank">Remember, remember, the 17th of July&#8230; ;) </a></p>
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		<title>Philip Roth &#8211; Nemesis</title>
		<link>http://www.netzgeist.org/2011/03/philip-roth-nemesis/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 11:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bucky Cantor]]></category>
		<category><![CDATA[Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Francoise Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[I'll be seeing you]]></category>
		<category><![CDATA[Iggy Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Phillip Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Polio]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade lese ich das wunderbare &#8220;Nemesis&#8221; von Philip Roth. Genauer: Noch einmal nach Feierabend Richtung Heimat fahren, dann bin ich fertig. Danach werde ich an dieser Stelle noch ein paar Worte zu dem Buch verlieren. (03.03.2011) Fertiggelesen: Inhalt Newark, 1944. Bucky Cantor, ist 23 Jahre alt, Junglehrer und hat im außergewöhnlich heißen Sommer die Ferienaufsicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/03/nemesis_cover.jpg" rel="lightbox[2634]" title="Titelbild &quot;Nemesis&quot;"><img class="alignleft" title="Titelbild &quot;Nemesis&quot;" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2011/03/nemesis_cover.jpg" alt="Titelbild &quot;Nemesis&quot;" width="164" height="252" /></a>Gerade lese ich das wunderbare &#8220;Nemesis&#8221; von Philip Roth. Genauer: Noch einmal nach Feierabend Richtung Heimat fahren, dann bin ich fertig. Danach werde ich an dieser Stelle noch ein paar Worte zu dem Buch verlieren. (03.03.2011) Fertiggelesen:</p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p>Newark, 1944. Bucky Cantor, ist 23 Jahre alt, Junglehrer und hat im außergewöhnlich heißen Sommer die Ferienaufsicht über einen Sportplatz übernommen. Alles scheint ganz harmonisch zu sein, da weiten  sich die alljährlich auftretetende Polio-Erkrankungen zu einer Epidemie aus. Kinder sterben, Kinder werden für den Rest ihres Lebens an die eiserne Lunge gefesselt sein. Eltern haben Angst, die Angst nimmt teilweise hysterische Züge an. Und inmitten von Angst, Verzweiflung und dieser allgegenwärtigen Hitze ist Bucky Cantor der Fels in der Brandung. Er hält den Betrieb des Sportplatzes aufrecht, beruhigt besorgte Eltern, steht den Kindern und Jugendlichen zur Seite.</p>
<p>Doch schon bald zeichnet sich ab, dass Bucky in diesem Sommer seiner ganz persönlichen Nemesis begegnen wird. Und diese mündet gegen Ende des Buches in der Erkenntnis, dass Bucky Gott nur noch als heilige Zweifaltigkeit betrachten wird: Als Arschloch und Verräter.</p>
<p>Was soll ich noch groß sagen: Lesen! Wie kann man nur so schreiben? Wohl nicht umsonst gilt Philip Roth als einer  der bedeutensten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Es würde mich übrigens nicht wundern, wenn &#8220;Nemesis&#8221; zur Standardliteratur des fortgeschrittenen Gymnasialunterrichts wird&#8230; naja, ok, eventuell an der Uni, wenn es um moderne amerikanische Literatur geht. Und bevor ich das vergesse: Die Übersetzung durch Dirk van Gunsteren ist herausragend.</p>
<p>Und weil das Stück in &#8220;Nemesis&#8221; immer wieder vorkommt &#8230; &#8220;I&#8217;ll be seeing you&#8221;, allerdings in einer schönen, modernen Version von Iggy Pop und Francoise Hardy. :)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="420" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/L3P_Lswdf8A?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="420" src="http://www.youtube.com/v/L3P_Lswdf8A?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Philip Roth<br />
Nemesis</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>224 Seiten<br />
Verlag: Hanser<br />
ISBN-10: 3446236422<br />
ISBN-13: 978-3446236424</strong></p>
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		<title>Jeffery Deaver &#8211; Allwissend</title>
		<link>http://www.netzgeist.org/2010/12/jeffery-deaver-allwissend/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 06:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Allwissend]]></category>
		<category><![CDATA[Jefferey Deaver]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeffery Deaver schreibt wie am Fließband. Mit &#8220;Allwissend&#8221;  ist bei Blanvalet der zweite Band seiner Kathryn Dance-Reihe erschienen. Und für mich ist es sicherlich das letzte Buch von Deaver, welches ich gelesen habe. Etwas hat mich früher schon, in den Bänden mit Lincoln Rhyme arg gestört. Die Fälle sind interessant konstruiert, abwechslungsreich und bieten viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2413" title="Jeffrey Deaver - Allwissend" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/12/deaver_allwissend-95x150.jpg" alt="Jeffrey Deaver - Allwissend Cover" width="95" height="150" />Jeffery Deaver schreibt wie am Fließband. Mit &#8220;Allwissend&#8221;  ist bei Blanvalet der zweite Band seiner Kathryn Dance-Reihe erschienen. Und für mich ist es sicherlich das letzte Buch von Deaver, welches ich gelesen habe. Etwas hat mich früher schon, in den Bänden mit Lincoln Rhyme arg gestört. Die Fälle sind interessant konstruiert, abwechslungsreich und bieten viele Überraschungen.</p>
<p>Allerdings ist die Zeichnung der Figuren  gruselig.  Ich weiß gar nicht, welche Attribute ich anwenden soll? Oberflächlich amerikanisch? Klischee behaftete Abziehbilder? Bah, es nervt.</p>
<p>Eines von ganz vielen Beispielen aus &#8220;Allwissend&#8221;. Zuvor muss man wissen dass der Mann Ehemann, Vater und Großvater ist. Sein Leben scheint in geregelten Bahnen zu verlaufen und er hat sich offfensichtlich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Ganz nebenbei handelt es sich um den Vater der Ermittlerin Kathryn Dance. Gerade eben wurde seine Frau unter dem Verdacht der illegalen  Sterbehilfe verhaftet. RUndherum tobt es, Demonstranten, Presse, Polizei und Staatsanwaltschaft. Und was schreibt Deaver, beziehungsweise übersetzt Thomas Haufschild?</p>
<blockquote><p>Er wandte sein gutaussehendes, verwirrtes Gesicht seiner Tochter zu. &#8220;Was?&#8221;</p></blockquote>
<p>Grummel. Was soll das denn sein? Bei allem Streß, der Mann ist hübsch? Oder wie oder was soll uns hier gesagt werden.</p>
<p>Es ist nur <strong>ein</strong> Beispiel von vielen. So etwas, mir vollkommen unpassend erscheinendes, steht hier ständig und überall geschrieben. Flache Attribute an den merkwürdigsten Stellen. Ganz nebenbei handeln die Haupt- und Nebenfiguren meist sehr vorhersehbar. Nö, ich habe wirklich keine Lust mehr auf Romane von Jefferey Deaver. Mögen die Fälle noch so interessant sein, da gibt es tonnenweise guter Alternativen.</p>
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		<title>Referat zu Paranoid Park?</title>
		<link>http://www.netzgeist.org/2010/09/referat-zu-paranoid-park/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 08:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder im Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Blake Nelson]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>
		<category><![CDATA[Paranoid Park]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Schüler und Schülerinnen, Schau ich ins Backend in der Nacht, dann schwant mir Böses. Mein kleiner Text über dieses spannende kleine Buch von Blake Nelson wird quasi täglich mit den Suchbegriffen &#8220;Paranoid Park&#8220;, &#8220;Blake Nelson&#8220;, &#8220;Inhaltsangabe&#8220;, &#8220;Referat&#8220;, &#8220;Hausaufgaben&#8221; gesucht und gefunden&#8230; da stellt sich doch die Frage: &#8220;Lest Ihr das gar nicht selbst?&#8221;. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/09/schule.jpg" rel="lightbox[2013]" title="Schule im 18. Jahrhundert"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2014" title="Schule im 18. Jahrhundert" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/09/schule-150x92.jpg" alt="Schule im 18. Jahrhundert" width="150" height="92" /></a>Liebe Schüler und Schülerinnen,</p>
<p>Schau ich ins Backend in der Nacht, dann schwant mir Böses. Mein <a title="Zur Buchbesprechung" href="http://www.netzgeist.org/2010/08/blake-nelson-paranoid-park/" target="_self">kleiner Text</a> über dieses spannende kleine Buch von Blake Nelson wird quasi täglich mit den Suchbegriffen &#8220;<em>Paranoid Park</em>&#8220;, &#8220;<em>Blake Nelson</em>&#8220;, &#8220;<em>Inhaltsangabe</em>&#8220;, &#8220;<em>Referat</em>&#8220;, &#8220;<em>Hausaufgaben</em>&#8221; gesucht und gefunden&#8230; da stellt sich doch die Frage: &#8220;Lest Ihr das gar nicht selbst?&#8221;. Da entgeht Euch aber eine wirklich gute Geschichte. Echt jetzt. Die liest man in einigen wenigen Stunden von Vorn bis Hinten durch und es tut gar nicht weh.</p>
<p>Mal ganz davon abgesehen, dass die Lehrerschaft &#8211; zumindest in Teilen &#8211; durch das Netz schaut und nach Texten sucht, die Ihr vielleicht verwurstet habt. Mittlerweile geht das sogar recht komfortabel mit entsprechenden Tools.</p>
<p>Ich mein ja nur&#8230; ;-)</p>
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		<title>HBO verfilmt &#8220;Das Lied von Eis und Feuer&#8221; (Game of Thrones)</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 06:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Game of Throne]]></category>
		<category><![CDATA[George R. R: Martin]]></category>
		<category><![CDATA[HBO]]></category>
		<category><![CDATA[Lied von Eis und Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit laufen die Aufnahmen zu &#8220;Game of Thrones&#8220;, eine Serie nach der Romanreihe &#8220;Das Lied von Eis und Feuer&#8221; von George R.R. Martin. HBO, die in den vergangenen Jahren wie kaum eine andere Firma für qualitativ hochwertige Fernsehproduktionen stehen, verfilmt die Reihe nun als Serie.  Martin selbst  sagte vor wenigen Tagen, nach einem Besuch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1965" title="Drachenbanner" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/09/banner_small.jpg" alt="Drachenbanner" width="150" height="145" />Derzeit laufen die Aufnahmen zu &#8220;<strong>Game of Thrones</strong>&#8220;, eine Serie nach der Romanreihe &#8220;<a title="wiwiwiwiwiwikeeeeeeepädja" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Lied_von_Eis_und_Feuer" target="_blank">Das Lied von Eis und Feuer</a>&#8221; von George R.R. Martin. HBO, die in den vergangenen Jahren wie kaum eine andere Firma für qualitativ hochwertige Fernsehproduktionen stehen, verfilmt die Reihe nun als Serie.  Martin selbst  sagte vor wenigen Tagen, nach einem Besuch bei den Dreharbeiten in Irland:</p>
<blockquote><p>&#8220;It was this incredible moment of &#8216;my god, they got it right, there it is!. The majority of my fans  are gonna be very happy because they gonna see the story i&#8217;am told come alive, played by some fantasctic actors, Sean Bean, Peter Dinklage &#8230;  &#8220;</p></blockquote>
<p>Zuvor sagte er auch noch: &#8220;It&#8217;s fantasy done for adults.&#8221; und das bedeutet: Nicht so furchtbar viel Magie und feengleiche Wesen, eher finstere Bedrohungen, üble Intrigen und die Magie bestimmt eher die gesamte Atmosphäre &#8230; Macht Euch selbst ein Bild:</p>
<p><object width="520" height="317"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qSqnO8iGz9o?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qSqnO8iGz9o?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="520" height="317"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="317" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FAZzCFPcLoo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="317" src="http://www.youtube.com/v/FAZzCFPcLoo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Herrlich, ich freu mich drauf. 2011 geht es los.</p>
<p>Die Bücher von George R.R. Martin gehört zu meinen ganz großen Favoriten, neben Tad Williams (insbesondere die Geschichten von Osten Aard und Shadowmarch), <a title="Mervyn Peake in der wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mervyn_Peake" target="_blank">Mervyn Peakes</a> sagenhaftes &#8220;Gormenghast&#8221;( etwas &#8220;strange&#8221; <a title="Gormenghast auf Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=N2UTPombvgc" target="_blank">verfilmt</a> von der BBC), jaaaha, und auch Tolkien.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p>HBO&#8217;s Subsite &#8220;<strong><a title="Abflug, zu Home Box Office" href="http://www.makinggameofthrones.com/" target="_blank">Making Game of Thrones</a></strong>&#8221;</p>
<p>&#8220;<strong>Winter is Coming</strong>&#8220;, umfangreiche, sehr gut gemachteFilm-<a title="Es wird kalt... kälter" href="http://winter-is-coming.net/" target="_blank">Fanseite</a> mit Infos zu den Dreharbeiten</p>
<p>George R.R. Martins eigene <strong><a title="Los jetzt, George besuchen" href="http://www.georgerrmartin.com/" target="_blank">Internetpräsenz</a></strong> und sein <strong><a title="George R. R. Martin auf livejournal.com" href="http://grrm.livejournal.com/" target="_blank">Nicht-Blog</a></strong></p>
<p><strong><a title="Sattelt die Pferde, auf nach Westeros!" href="http://www.westeros.org/" target="_blank">westeros.org</a></strong>, die wohl größte Fansite zu den Romanen</p>
<p><strong><a title="Los gehts" href="http://www.eis-und-feuer.de/" target="_blank">Eis und Feuer</a></strong> &#8211; Die deutsche Fanseite zu den Romanen und der TV-Serie (da gibt es auch noch ein Form, das hat man auf der Seite aber verflixt gut versteckt&#8230; )</p>
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		<title>Håkan Nesser &#8211; Das zweite Leben des Herrn Roos</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Das zweite Leben des Herrn Roos]]></category>
		<category><![CDATA[Håkan Nesser]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon ein typischer Nesser, der Kriminalroman &#8220;Das zweite Leben des Herrn Roos&#8221;. Und es ist der dritte Fall des recht kauzigen Kommissars Gunnar Barbarotti. Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, lebt ein unauffälliges, unspektakuläres Leben. Im Hinterkopf spukt immer wieder die unausgegorene Idee, es müsse sich etwas ändern, aber den Absprung hat er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/09/herr_roos.jpg" rel="lightbox[1892]" title="Cover &quot;Das zweite Leben des Herrn Roos&quot; © btb Verlag"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1893" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Cover &quot;Das zweite Leben des Herrn Roos&quot; © btb Verlag" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/09/herr_roos-93x150.jpg" alt="Cover &quot;Das zweite Leben des Herrn Roos&quot; © btb Verlag" width="93" height="150" /></a>Es ist schon ein typischer Nesser, der Kriminalroman &#8220;Das zweite Leben des Herrn Roos&#8221;. Und es ist der dritte Fall des recht kauzigen Kommissars Gunnar Barbarotti.</p>
<p>Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, lebt ein unauffälliges, unspektakuläres Leben. Im Hinterkopf spukt immer wieder die unausgegorene Idee, es müsse sich etwas ändern, aber den Absprung hat er bisher nicht geschafft. Da kommt Ihm das Schicksal, in Form eines großen Toto-Gewinnes entgegen und plötzlich eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Herr Roos aber bleibt relativ bescheiden, mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Ohne seine Familie zu informieren, teilt er den Gewinn auf, sorgt dafür dass monatlich eine Summe, die seinem bisherigen Gehalt entspricht, auf das gemeinsame Konto überwiesen wird. Dann kündigt Roos seinen Arbeitsvertrag. Und er erfüllt sich den Wunsch nach einem Ort, den er ganz für sich allein hat, an dem er einfach &#8220;sein&#8221; kann. Er kauft eine kleine Hütte, Lograna, einsam gelegen und ca. 40 Kilometer von seiner Heimatstadt Kymlinge entfernt. Und nun bricht er jeden Morgen auf, als würde er zur Arbeit fahren, nimmt aber die Strecke nach Lograna und verbringt dort zufrieden seine Tage&#8230;</p>
<p>Anna Gambowska, Tochter polnischer Einwanderer hält sich in freiwillig einem Heim für junge Drogenabhängige auf. Nach einer, relativ harmlosen und kurzen, Karriere als Konsumentin von Haschisch und Alkohol, möchte sie wieder zurück in ein &#8220;normales&#8221; Leben finden. Nach kurzer Zeit findet die sehr sanfte, mitfühlende Anna heraus, dass hinter der sozialen Fassade dieses Heimes letztendlich doch nicht alles so rosig und positiv zugeht. Also beschließt sie abzuhauen, nimmt ihre Gitarre, einige Bücher, Kleidung, 120 Kronen und macht sich frühmorgens auf den Weg. Ein festes Ziel hat sie nicht, vielleicht Göteborg, fürchtet aber, dort wieder Probleme zu bekommen. Quasi eine Flucht ins Leere&#8230;</p>
<p>Eines Montag Morgens kommt Valdemar zu seiner Hütte und erkennt schnell, dass dort jemand das Wochenende verbracht haben muss&#8230;</p>
<p>Nesser verwendet eine unglaubliche Sorgfalt darauf, den Leser ganz nahe an die Figuren seiner Romane zu bringen. Wir lernen Valdemar und Anna genau kennen, erst nach ca. einem Drittel des Buches wendet sich die Geschichte zu einem Krimi. Es ist erstaunlich, wie es Håkan Nesser versteht, beim Leser ein allmählich wachsendes Unwohlsein zu erzeugen, und letztendlich die Geschichte kippen zu lassen. Erträglich wird es nur dadurch, dass Nesser stets deutliche Gegenpole setzt, vor allem in den Figuren des Kommissars Barbarotti, seiner Kollegin Eva Backmann, sowie einiger skuriller Randfiguren.</p>
<p>Dieses Buch hat mich in seiner Art sehr an das grandiose, 2005 verfilmte Buch  &#8220;<a title="Wikipedia zum Film" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Novak_badete_nie_im_See_von_Genezareth" target="_blank">Kim Novak badete nie im See von Genezareth</a>&#8221; erinnert. Und ganz wichtig, die Übersetzungsleistung von <a title="Christel Hildebrandt bei Amazon" href="http://www.amazon.de/s?_encoding=UTF8&amp;search-alias=books-de&amp;field-author=Christel%20Hildebrandt" target="_blank">Christel Hildebrandt</a> ist, wie immer, sehr gelungen !</p>
<p>Håkan Nesser<br />
<strong>Das zweite Leben des Herrn Roos</strong><br />
btb Verlag (17. August 2009)<br />
ISBN-10: 3442751721<br />
ISBN-13: 978-3442751723<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=netzgeist-21&#038;o=3&#038;p=13&#038;l=st1&#038;mode=books-de&#038;search=Nesser%20Das%20zweite%20Leben%20des%20Herrn&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;lc1=3366FF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="468" height="60" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Gerard Donovan &#8211; Winter in Maine</title>
		<link>http://www.netzgeist.org/2010/09/gerard-donovan-winter-in-maine/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gerard Donovan]]></category>
		<category><![CDATA[Julius Winsome]]></category>
		<category><![CDATA[Winter in Maine]]></category>

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		<description><![CDATA[Das im Original &#8220;Julius Winsome&#8221; betitelte Buch wird im allgemeinen in die Kategorie &#8220;Thriller&#8221; sortiert. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das so richtig sein kann. Aber zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf, worum geht es in diesem Roman von Gerard Donovan? Julius lebt seit Jahrzehnten in einem Blockhaus, im äußersten Norden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/08/winter_in_maine_cover.jpg" rel="lightbox[1842]" title="Cover &quot;Winter in Maine © Luchterhand Literaturverlag"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1843" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Cover &quot;Winter in Maine © Luchterhand Literaturverlag" src="http://www.netzgeist.org/wp-content/uploads/2010/08/winter_in_maine_cover-93x150.jpg" alt="Cover &quot;Winter in Maine © Luchterhand Literaturverlag" width="93" height="150" /></a>Das im Original &#8220;Julius Winsome&#8221; betitelte Buch wird im allgemeinen in die Kategorie &#8220;Thriller&#8221; sortiert. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das so richtig sein kann. Aber zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf, worum geht es in diesem Roman von Gerard Donovan?</p>
<p>Julius lebt seit Jahrzehnten in einem Blockhaus, im äußersten Norden Mains. Ihm gefällt die selbstgewählte Einsamkeit meist gut. Seinen einzigen ständigen Begleiter, ein Pitbull Terrier namens Hobbes, hat er vor einigen Jahren angeschafft. Eine Frau, mit der Julius Winsome eine relativ kurze Beziehung hatte, war an dieser Anschaffung nicht ganz unschuldig. Allerdings ist diese Beziehung schon vor einigen Jahren auseinander gegangen. Und so lebt Julius zusammen mit Hobbes, seinen Blumen, die er liebt, und zusammen mit über dreitausend Büchern, welche ihm von seinem Vater vererbt wurden.</p>
<p>Der Winter steht vor der Tür, da hört Julius eines Tages einen Schuß, nicht weit von seinem Haus entfernt. Nur kurz darauf findet er seinen Hund sterbend, getroffen von einer Ladung Schrot, die offensichtlich aus nächster Nähe abgefeuert wurde. Vermutlich einer der Jäger, die jetzt, zu Beginn der Jagdsaison in &#8220;Scharen&#8221; durch die Wälder Maines streifen. Der Tod des Hundes verändert einiges:</p>
<blockquote><p>„Als ich wieder in der Hütte war und das Feuer schürte, spürte ich zum  ersten Mal, dass er mir fehlte, und dieses Gefühl versetzte meinem Herz  einen schrecklichen Schlag, denn auf einmal begriff ich die wahre  Bedeutung des Wortes ‚tot’. Es bedeutet, dass niemand sieht, wie man  lebt und was man tut.“</p></blockquote>
<p>Kein Irrtum ist möglich, der Hund wurde mit voller Absicht erschossen. Schnell reift der Plan Rache zu nehmen. Und dieses tut er dann auch, auf eine eigene, radikale Art. Mit einem geerbten Scharfschützengewehr werden die Jäger gejagt. Winsome schießt erst und fragt dann. Allerdings kann er so keine Sicherheit erlangen, den Mörder von Hobbes auch tatsächlich zu erwischen&#8230;</p>
<p>Donovan erzählt die Geschichte von Julius Winsome letzten Winter in ruhigen, oftmals melancholischen Worten. Dabei befindet sich der Leser stets ganz dicht bei dem Protagonisten, man erlebt diesen Roman aus der Ich-Perspektive. Und man versteht Julius Winsome, seinen Kummer und seine Rache nur zu gut. Ein sehr schön geschriebener Roman, eine aufwühlende Geschichte. Lesen!</p>
<h2>Pressereaktionen</h2>
<p>„Winter in Maine hat mich mitgerissen wie eine Lawine. Schon in den ersten Sätzen entwickelt Gerard Donovans Stil eine elementare Sogwirkung, die Idee des Romans kann niemanden kaltlassen. Lesen, diskutieren Sie dieses Buch, aber Vorsicht: Die Interpretation Ihres Gegenübers lässt Sie auf den Grund seiner Seele blicken, ebenso wie Ihre eigene alles preisgibt, was man über Sie wissen muss.“ (Nicole Lindgens / BuchMarkt )</p>
<p>&#8220;Kann man sich für den Verlust der vollkommenen Liebe rächen? Eine erschreckende und zugleich herzzerreißende Antwort gibt dieser meisterhafte Roman.&#8221; (Nuala O&#8217;Faolain )</p>
<p>&#8220;Ein kleines Meisterwerk &#8230; eines jener seltenen Bücher, die lebensklug und dabei höchst unterhaltsam sind.&#8221; (Colum McCann )</p>
<p>Gerard Donovan<br />
<strong>Winter in Maine</strong><br />
Luchterhand Literaturverlag<br />
ISBN-10: 3630872727<br />
ISBN-13: 978-3630872728<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=netzgeist-21&#038;o=3&#038;p=13&#038;l=st1&#038;mode=books-de&#038;search=Donovan%20Winter%20in%20Maine&#038;fc1=000000&#038;lt1=&#038;lc1=3366FF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="468" height="60" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe></p>
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