Vorgestern erschien im Google Webmaster-Central Blog eine Nachricht, welche für unzählige SEO-Spezialisten einiges an Arbeit bedeutet, so sie denn Ihr Handwerk verstehen und ernstnehmen (das bezweifle ich in den vielen Fällen ;-) ).

Nach einer kurzen Erläuterung, warum XML-Sitemaps den Suchmaschinen-Crawlern eine wichtige Hilfe zur Identifikation wichtiger Inhalte dienen, folgt die Feststellung, das Bilder wichtige Inhaltselemente von Internetseiten darstellen (ach, tatsächlich?…) und das es für die Suchmaschinen sehr hilfreich wäre, wenn auch hier für den Crawler zu erkennen wäre, welche Bilder als besonders wichtig (für den vermittelten Inhalt) anzusehen sind.  Das gilt insbesonders für Bilder, welche nur über Javascript-Anwendungen in die Seiten eingebunden sind (all die vielen schönen Imageslider, Carousel-Anwendungen, Galerien etc.). Weiterhin sind auch Seiten betroffen, die Unmengen von Bildern darstellen: Welche Bilder sind besonders relevant?

Also haben sich die Entwickler bei Google hingesetzt und dafür gesorgt, dass genau diese Informationen via erweiterter XML-Sitemaps zur Verfügung gestellt werden können. Für jede in der Sitemap gelistete URL können jetzt Informationen zu den wichtigen Bildern bereitgestellt werden.  Existierende Sitemaps muss man nicht neu generieren, es reicht, die Bildinformationen einzufügen.

Hier ein Beispiel:

<?xml version="1.0"  encoding="UTF-8"?>
   <urlset  xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9" xmlns:image="http://www.google.com/schemas/sitemap-image/1.1">
     <url>
       <loc>http://example.com/sample.html</loc>
       <image:image>
         <image:loc>http://example.com/image.jpg</image:loc>
       </image:image>
     </url>
    </urlset>

Das Webmaster Tools Help Center stellt ebenfalls Informationen zur Erweiterung der Sitemaps zur Verfügung. In den entsprechenden Foren zum Thema geht es teilweise hoch her. Insgesamt wird diese Neuerung aber begrüßt, auch wenn zusätzlich recht viel Arbeit anfällt. Sicherlich wird es nicht lange dauern, bis die gängigen Tools zur Sitemap-Erstellung erweitert werden. Derzeit nutzt übrigens nur Google die zusätzlichen Image-Informationen.

 

Online-Berechnung des ökologischen FussabdruckesFür viele mag es ja ein alter Hut sein, ich finde es sehr interessant zu wissen wie groß die Fläche sein muss, damit ich mein Leben so leben kann wie bisher. Oder andersherum: Wieviel Hektar Fläche benötige ich eigentlich bei meinem derzeitigen Lebensstil, wie sieht das im Vergleich mit anderen Menschen aus, gibt es da Verbesserungsmöglichkeiten. Das wird durch die Berechnung des ökologischen Fußabdruckes geklärt. Sicher ist mal eines: Die Flächen dieser unserer Erde werden knapp. So knapp, das Europa und Asien sich schon (wirtschaftlich) um riesige Anbauflächen in Südamerika und Afrika prügeln. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Continue reading »

 

Umschlag Exit - Meinhard Miegel

Zitat Zeit-Online:

Das Interessante an diesem Buch ist gar nicht so sehr das, was darin steht. Das Interessante ist, dass dieser Mann es geschrieben hat: Meinhard Miegel, 70 Jahre alt, promovierter Jurist, ehemaliger Mitarbeiter des CDU-Politikers Kurt Biedenkopf, Berater eines von der Deutschen Bank finanzierten Forschungsinstituts, Mitglied im Konzernbeirat der AXA-Versicherung. Ein Mann, der viel Zeit in der Nähe der Macht und des Mammons verbringt, einer, dem Politiker zuhören, Manager, Unternehmer. Und viele andere in der Gesellschaft, die man Eliten nennt.

Ausgerechnet dieser Meinhard Miegel hat nun ein Buch geschrieben, das sich in einem Satz so zusammenfassen lässt: Hört endlich auf, immer nur an Geld zu denken! – Quelle

Lesen, denken, handeln!

Meinhard Miegel: Exit
Wohlstand ohne Wachstum; Propyläen Verlag, Berlin 2010; 302 S., 22,95 Euro

 

Theorie ist das Wissen,
die Praxis das Können.
Immer aber soll das Wissen
dem Handeln vorausgehen.

Alois Podhajsky, Die Klassische Reitkunst

 

Veröffentlicht mit der Erlaubnis von Demetris Kikizas (op111.net). Original veröffentlicht am 06.09.2008

Child-Themes sind, betrachtet man die Leistungsfähigkeit und einfache Umsetzung, ein erstaunlich selten genutztes WordPress Feature. Wäre mir dieses schon bekannt gewesen, als ich anfing mich mit Themes zu beschäftigen, manches wäre mir sicherlich leichter gefallen. Damals fand ich einige Designs, die ich aber alle wegen verschiedener Mängel verwarf, die ich in jedem in Frage kommenden Theme fand. Mängel wie beispielsweise zu kleine Zeilenhöhen, ausgerichteten Text oder eine nachlässige Auswahl der Schriftarten.

Egal: Diese Dinge sind mittlerweile einfach zu ändern. Mit grundlegenden Kenntnissen in HTML und CSS, sowie entsprechenden Referenzen / Nachschlagewerken, identifizierst Du die entsprechenden Stellen im Stylesheet, änderst einen oder zwei Werte und sicherst dann Deine Änderungen. Aber mir gefiel diese Art der Überarbeitung noch nie. Es bedeutet nämlich, dass Du jede Änderung im Theme notieren musst, Dich beizeiten daran erinnerst und nach einem Theme-Update alles erneut änderst. Also entschied ich mich für ein Theme in welchem die meisten Details nach meinem Geschmack gelöst waren, das mir aber insgesamt nicht sonderlich gut gefiel… und dann lernte ich Child-Themes kennen!

Falls Dir diese Situation bekannt vorkommt, dann ist diese Einführung für Dich genau das Richtige. Du wirst nicht lernen wie Du CSS schreiben musst – es wird “nur” anhand einiger Beispiele erläutert wie ein Child-Theme erstellt wird und wie kleine Änderungen in dem WordPress-Theme Deiner Wahl durchzuführen sind.

Nach ein wenig Lesen und mit etwas Experimentierfreude wirst Du schnell – über die grundlegenden Beispiele in dieser Einführung hinaus – umfangreiche Themeänderungen durchführen. Auf einem fortgeschrittenen Level, unter Verwendung eines guten Basis-Themes, können Stil und Layout einer WordPress-Seite komplett verändert werden, ohne auch nur eine enzige Zeile PHP anzufassen oder in der HTML-Auszeichnung herumzugraben. Continue reading »

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