Redaktionelles Arbeiten mit WordPressDer erste Teil einer kleinen Einführung für WordPress Anwender. Geplant sind die Themen:

  1. Überblick (Fertig, Du liest ihn gerade)
  2. Erstellen eines Artikels (Fertig)
  3. Metaangaben (Über die Menüs “Publizieren”, “Schlagwörter”, “Kategorien”) (Fertig)
  4. Arbeiten mit Tabellen (WP-Tables Reloaded Plugin)- später
  5. Arbeiten mit Galerien (NextGenGallery)- später
  6. Einfachste Bildbearbeitung mit IrfanView- (Fertig)

Es passiert ganz schnell, das etwas im Unklaren bleibt, nicht  eindeutig erläutert wird oder das auch mal eine Information fehlt. Nutze bitte die Kommentarfunktion und frag nach. Das hier ist kein gedrucktes Buch, Änderungen, Erweiterungen und Korrekturen sind schnell gemacht.

Vorspiel

Der Tag ist schön, Dir schwant nichts Böses. Da erzählt Dir plötzlich jemand: “Du bist jetzt für unsere Vereinsseite verantwortlich und kümmerst Dich ab sofort um Beiträge, User und den ganzen bunten Rest. Die Seite steht schon online, hier sind die Zugangsdaten, viel Spaß!”

Uff… was ist das, was soll das und wie bitteschön soll ich das jetzt alles in den Griff bekommen?

Keine Panik, Hilfe naht! Wir spielen das jetzt mal Schritt für Schritt anhand einer Seite durch, welche wir für den Reitverein Hülsen/Aller und Umgebung e.V. umgesetzt haben:

Die Startseite des ReitvereinesHm, ja… sieht ja ganz nett aus. Und was soll ich nun machen?

Um Dir einen Überblick zu bekommen: Schau Dich um. Untersuche, was sich hinter den Menüs alles versteckt, klicke ein wenig herum, Du verschaffst Dir erstmal ein Gefühl für die ganze Geschichte.

Und wie soll ich hier etwas bearbeiten?

Dazu kommen wir gleich. Vorher erklären wir Dir einige grundlegende Dinge zu WordPress. Aber keine Angst, jetzt folgen keine stundenlangen theoretischen Erklärungen. Nur einige Sätze zur generellen Funktion dieses ominösen WordPress.

1. Überblick

WordPress war ursprünglich ein System um Internettagebücher, sogenannte Blogs, zu führen. Mittlerweile ist dieses System so mächtig, dass es sich als CMS (Content Management System) für komplette Internetpräsenzen nutzen lässt. Die weltweite Gemeinschaft ist riesengroß. WordPress wurde mittlerweile millionenfach installiert, allein heute (09.April 2010, 15:00 Uhr)  wurden bisher 272.722 neue Artikel auf WordPress basierten Seiten veröffentlicht.

WordPress besteht aus einen Frontend – das was alle Besucher der Internetseite sehen – und einem Backend. Dieses sehen nur Administratoren, Redakteure, Abonennten usw.Über die verschiedenen Rollen (Administrator, Redakteur usw.) unterhalten wir uns vielleicht später. Du bist Administrator/in und somit Herrscher/in über das Backend.

Und was heißt das nun genau – “Backend”?

Im Backend werden neue Artikel geschrieben, Bilder hochgeladen oder verwaltet. Auch die komplette Verwaltung der User, Kommentare und vieles mehr passiert im Backend, das allerdings ist eher Aufgabe der Administratoren. Wir behandeln die Themen Schritt für Schritt. Wenn etwas unlar ist – Frag nach!

Wie komme ich denn in dieses Backend?

Anmelden

Bild 2

Anmeldung

Bild 3

In diesem speziellen Fall (reitverein-huelsen.de) ist das ganz einfach. Schau Dir die Seite einmal genau an. Links unten im Menü findest Du einen Eintrag [Anmelden] (Bild 2). Du klickst diesen Menüpunkt an und es erscheint folgender Bildschirm (Bild 3). Hier trägst Du Deinen Zugangsnamen und Dein Passwort ein, danach klickst Du auf den Anmelde-Button.

Alternativ kannst Du auch in der Browserzeile eingeben: http://www.reitverein-huelsen.de/wp-admin – Du landest bei der Darstellung von Bild 3 und kannst Dich dort wie gewohnt anmelden. Es erscheint … (Bild 4)

Ups… so viele Menüs und Knöpfe!

Dashboard

Bild 4

Das sieht nur im ersten Moment etwas verwirrend aus. Nach kurzer Zeit wirst Du die Möglichkeiten dieses Backends nutzen, ohne noch groß darüber nachdenken zu müssen. Wir befinden uns im “Dashboard”. Hier werden Dir einige Dinge in der Übersicht präsentiert. Auch darum kümmern wir uns eventuell später. Als Erstes wird nun ein neuer Beitrag erstellt.

Als letzte Information bevor es richtig losgeht: Es gibt zwei Arten von Texten, Artikel und Seiten…

Seiten

Seiten nutzen wir in unserem Beispiel um statische Inhalte zu generieren und diese über das Menü zugänglich zu machen. Seiten sind nicht unbedingt tagesaktuell, sie präsentieren Inhalte welche langfristige gültig sind oder zumindest sein sollten.

Artikel

Artikel werden genutzt um Neuheiten zu präsentieren, Nachrichten zu übermitteln, auf Dinge hinzuweisen. Artikel sind nicht über ein klassisches Menü zugänglich. Sie erscheinen auf der Startseite, stets der aktuelleste Artikel an der obersten Position. Über die Navigation am Ende der Seite, aber auch über den Kalender, das Kategoriemenü und über die Suchfunktion kann auf diese Artikel zugegriffen werden.

Weiter geht es im nächsten Teil: Erstellen eines Artikels

  One Response to “Einstieg in die redaktionelle Arbeit mit WordPress – Teil 1”

  1. Update
    Mittlerweile wurde die Version 3.0 veröffentlicht. Nachdem in den letzten Wochen weder in den Foren noch auf den “offiziellen” WordPress-Seiten größere Fehler bekannt gegeben wurden, scheint diese Version recht stabil zu sein. In den nächsten Tagen werde ich mal alle betreuten Blogs updaten, sowie mindestens eine neue Seite aufsetzen. Die neuen Funktionen sind größtenteils sehr interessant sofern man eine intensivere Nutzung von WordPress anstrebt. Demnächst mehr dazu in einem neuen Artikel.

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